{"id":3970,"date":"2017-02-06T13:05:50","date_gmt":"2017-02-06T12:05:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.casaranello.it\/santa-maria-della-croce\/"},"modified":"2018-02-27T18:36:15","modified_gmt":"2018-02-27T17:36:15","slug":"santa-maria-della-croce","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.casaranello.it\/de\/santa-maria-della-croce\/","title":{"rendered":"Santa Maria della Croce"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row css=&#8221;.vc_custom_1456885524375{padding-top: 100px !important;padding-bottom: 52px !important;}&#8221;][vc_column][vc_custom_heading text=&#8221;SANTA MARIA DELLA CROCE&#8221; font_container=&#8221;tag:h1|text_align:center&#8221; use_theme_fonts=&#8221;yes&#8221; sub_title=&#8221;Sakrale Kunst, Geschichte und Kultur in einem der \u00e4ltesten Monumente Apuliens&#8221; show_border=&#8221;1&#8243; border_align=&#8221;&#8221;][vc_row_inner][vc_column_inner css=&#8221;.vc_custom_1456885467877{margin-bottom: 40px !important;}&#8221;][vc_single_image image=&#8221;3657&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; css_animation=&#8221;fadeIn&#8221; cover_img=&#8221;&#8221; padding_left_responsive_15=&#8221;&#8221; padding_right_responsive_15=&#8221;&#8221;][vc_empty_space height=&#8221;20px&#8221;][vc_column_text]Die Kirche Santa Maria della Croce &#8211; auch als Chiesa von \u201e<strong>Casaranello<\/strong>\u201c bekannt &#8211; <strong>stellt eines der \u00e4ltesten Monumente Apuliens<\/strong> dar und ist wegen seiner wunderbaren Mosaike bekannt.<\/p>\n<p>Sie stellt \u00fcberdies einen <strong>Bezugspunkt<\/strong> f\u00fcr die Erforschung von Mosaiken in den <strong>fr\u00fchchristlichen Kirchen<\/strong> dar und weist verschiedene \u00c4hnlichkeiten mit Griechenland (Thessaloniki) und dem byzantinischen Italien (Ravenna, Rom, Albenga) auf.<\/p>\n<p>Die Kirche von \u201eCasaranello\u201c ist nicht nur f\u00fcr ihre <strong>Mosaiken<\/strong> bekannt, sondern auch f\u00fcr ihre <strong>byzantinischen Wandbilder, <\/strong>die auf die Zeit zwischen dem 10. und 12. Jahrhundert zur\u00fcckzuf\u00fchren sind, und f\u00fcr die <strong>Dekorationszyklen, <\/strong>die aus der Sp\u00e4tzeit der Hohenstaufer stammen (Mitte 13. Jahrhundert).<\/p>\n<p>Weitere Dekorationen wurden im Sp\u00e4tmittelalter zusammen mit architektonischen Ver\u00e4nderungen ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Der post- mittelalterlichen Zeit sind einige Bilder der Volkskunst zuzuschreiben.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8221;.vc_custom_1486738534404{padding-top: 0px !important;padding-bottom: 52px !important;}&#8221; el_id=&#8221;storia&#8221;][vc_column][vc_custom_heading text=&#8221;GESCHICHTE&#8221; font_container=&#8221;tag:h1|text_align:center&#8221; use_theme_fonts=&#8221;yes&#8221; sub_title=&#8221;Zehn Jahrhunderte christliche Geschichte&#8221; show_border=&#8221;1&#8243; border_align=&#8221;&#8221;][vc_row_inner][vc_column_inner css=&#8221;.vc_custom_1456885467877{margin-bottom: 40px !important;}&#8221;][vc_single_image image=&#8221;3658&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; alignment=&#8221;center&#8221; css_animation=&#8221;fadeIn&#8221; cover_img=&#8221;&#8221; padding_left_responsive_15=&#8221;&#8221; padding_right_responsive_15=&#8221;&#8221;][vc_empty_space height=&#8221;20px&#8221;][vc_column_text]Zehn Jahrhunderte christliche Geschichte<br \/>\nDer Ursprung der Kirche von \u201eCasaranello\u201c ist immer noch umstritten. Sie liegt in der alten r\u00f6mischen Siedlung Casarano parvum: Diese Bezeichnung wurde im Archiv des K\u00f6nigs Anjou gefunden und diente dazu, diese Siedlung vom Lehen Casarano magnum zu unterscheiden. Die beiden Lehen waren getrennt und hatten auch zwei verschiedene Pfarrer, jedoch teilten sie eine gemeinsame Stadtverwaltung.<\/p>\n<p>Die Kirche stammt aus der Zeit zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert. Allerdings m\u00fcsste man diese Datierung aufgrund der letzten Studien \u2013hierzu z\u00e4hlen auch die Studien von Falla Castelfranchi im 2004 &#8211; auf der Grundlage von Vergleichen der stilistischen Mosaik-Dekorationen sowie der architektonischen Eigenschaften auf ein Jahrhundert sp\u00e4ter verschieben. Die Kirche l\u00e4sst sich aufgrund verschiedener Aspekte auf das 6. Jahrhundert datieren: Reife und Feinheit der Konstruktion, Gebrauch des Pendentifs als Durchgangselement zur Kuppel, welcher in einem Geb\u00e4ude vom 5. Jahrhundert sonst nicht zu finden w\u00e4re, eine rechteckige Apsis. Das Geb\u00e4ude geh\u00f6rte vermutlich zur Massa Callipotana, und blieb sp\u00e4ter weiterhin im Gebiet der Di\u00f6zese von Gallipoli.<\/p>\n<p>Auch\u00a0 die urspr\u00fcngliche Funktion bleibt bisher ungekl\u00e4rt. Da die Kirche keine M\u00e4rtyrerkirche war, diente sie eventuell als Taufkirche dienen, um den Bed\u00fcrfnissen der Landbev\u00f6lkerung entgegenzukommen. Eine weitere Funktion ist jedoch nicht ausgeschlossen: Die Kirche bewahrte die Kreuzreliquie auf. Das w\u00fcrde also die Pr\u00e4senz von des Kreuzes in der Kuppel und in der Betitelung erkl\u00e4ren. (Falla Castelfranchi 2005)<\/p>\n<p>Es gibt keine dekorativen Spuren des Fr\u00fchmittelalters; es ist sogar zu bezweifeln, dass die Kirche damals \u00fcberhaupt besucht wurde. Die ersten Mosaike lassen sich auf das 10. Jahrhundert datieren und weisen griechische und byzantinische Inschriften auf. Vom Fr\u00fchmittelalter bis zum Ende des 14. Jahrhunderts spielte die Kirche von Casaranello eine wichtige Rolle im S\u00fcden des Gebiets der Terra d\u2019Otranto, wie der Salento damals genannt wurde. Davon zeugen die immer wieder restaurierten Dekorationen welche auf die neuesten Stil- so wie Ikonografie Tendenzen gebracht wurden. Das sakrale Geb\u00e4ude nahm jedes Jahrhundert tats\u00e4chlich mindestens einen Dekorationszyklus auf.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Sp\u00e4tmittelalters wurden architektonische Ver\u00e4nderungen, vorgenommen, vor allem an der Fassade. In der ersten H\u00e4lfte des 16. Jahrhunderts unterlag die Kirche au\u00dferdem erneut einem Dekorationszyklus, diesmal dem der Volkskunst. Im Laufe des folgenden Jahrhunderts wurde die Kirche zeitweise \u201eSanta Maria de Idri\u201c benannt &#8211; wahrscheinlich aufgrund einer inkorrekten Ableitung vom Titel \u201eSanta Maria Hodegetria\u201c (altgriechisch f\u00fcr Wegweiserin, Lehrmeisterin) \u2013 und wies zwei weitere Altare auf, die heute leider nicht mehr existieren.<\/p>\n<p>Mit der modernen Zeit geriet die Kirche zusammen mit der kleinen Siedlung in Vergessenheit, verfiel und diente sogar zweckentfremdet.<br \/>\nDie Wiederentdeckung der Kirche wurde dank des deutschen Forschers Arthur Haseloff erm\u00f6glicht, der es anfangs des 20. Jahrhunderts als das \u00e4lteste und wichtigste Monument der fr\u00fchchristlichen Zeit im S\u00fcdosten Italiens bezeichnete.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8221;.vc_custom_1486745908968{padding-top: 0px !important;padding-bottom: 52px !important;}&#8221; el_id=&#8221;architettura&#8221;][vc_column][vc_custom_heading text=&#8221;ARCHITEKTUR&#8221; font_container=&#8221;tag:h1|text_align:center&#8221; use_theme_fonts=&#8221;yes&#8221; sub_title=&#8221;Die Kirche von Casaranello&#8221; show_border=&#8221;1&#8243; border_align=&#8221;&#8221;][vc_row_inner][vc_column_inner css=&#8221;.vc_custom_1456885467877{margin-bottom: 40px !important;}&#8221;][vc_gallery type=&#8221;nivo&#8221; interval=&#8221;0&#8243; images=&#8221;3660,3661,3662,3663,3664,3665&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;&#8221; css_animation=&#8221;fadeIn&#8221;][vc_empty_space height=&#8221;20px&#8221;][vc_column_text]Die Kirche wurde anstatt mit gebrauchten Backsteinen, mit Bl\u00f6cken ad hoc gebaut, und zeigt heute eine breite Fassade, die von einem einzigen Eingangstor mit L\u00fcnette und einer kleinen behauenen Fensterrose des Sp\u00e4tmittelalters animiert ist. An den Seitenschiffen erstrecken sich zwei rechteckige Fenster, w\u00e4hrend hoch an den Seitenenden, die Statuen von Santa Lucia und Santa Caterina wie Akroterien stehen.<\/p>\n<p>Es gibt einen weiteren Eingang an der Nordseite, w\u00e4hrend s\u00fcdlich vom Querschiff der Kirchturm steht, der seltsamerweise weiter einger\u00fcckt als die Kirchenschiffe aussieht. Die beiden Elemente wurden erst sp\u00e4ter hinzugef\u00fcgt.<br \/>\nAbgesehen vom bereits erw\u00e4hnten Gebrauch der neuen Backsteinen, gibt es ein zweites Element, das die Hochwertigkeit des Mauerwerks zeigt, und zwar seine bemerkenswerte Dimension und die Pr\u00e4senz von Archivolten. Diese sind aus d\u00fcnnen und akkurat geschnittenen Backsteinen, die mit den Archivolten aus Ziegelsteinen an der Fassade und an den Chorraumseiten vergleichbar sind.<\/p>\n<p>Das Innere weist drei Kirchenschiffe auf, die durch gro\u00dfe Pfeiler geteilt sind, welche weitl\u00e4ufige Arkaden bilden. Querschiff erstreckt sich weder in die Breite noch in die H\u00f6he, sondern f\u00fchrt zur einzigen Apsis, die eine rechteckige Struktur aufweist. Diese Apsis-Struktur war in der fr\u00fchchristlichen Zeit nicht \u00fcblich: Weitere Beispiele davon sind in befinden sich in Centoporte in Giurdignano, bei den Ruinen der kleinen Kirche von S. Donato in Taurisano und bei der Kirche von S. Eufemia in Specchia Preti.<\/p>\n<p>Falla Castelfranchi(2004; 2005) nimmt an, dass die Kirche urspr\u00fcnglich den Grundrisstyp der Basilika h\u00e4tte, dessen Fundament durch Pilastern geteilt war. Hingegen nahm Prandi ein griechisches Kreuz als Grundriss an, dessen Mittelschiff im 13. Jahrhundert erweitert wurde; ein Jahrhundert sp\u00e4ter wurden auch die Seitenschiffe gebaut. Die letztgenannte Hypothese wurde jedoch durch die Renovierungsarbeiten in den \u00b470n dementiert. Bucci Morichi(1988) best\u00e4tigte nach den Arbeiten, und dank der Maueruntersuchung, dass die Dimension der Kirche nach wie vor unver\u00e4ndert geblieben war. Dabei nahm er an, dass die Kirche urspr\u00fcnglich ein einziges Schiff war, zu welchem die Seitenschiffe erst in mittelalterlicher Zeit gebaut wurden. Trinci Cecchelli (1974) berichtet, dass die Entdeckung eines Bodenmosaiks im Mittelschiff &#8211; es scheint dem ersten Bau zuzuordnen zu sein &#8211; die Hypothese eines Grundrisses mit griechischem Kreuz nicht rechtfertigen kann. Es handelt sich also um ein Muster mit drei konzentrischen Kreisen \u2013 in der Reihenfolge: eines dunkelfarbigen, eines roten und wieder eines dunklen \u2013 die sich leicht \u00fcberlappen und dekorative Muster aufweisen, die heute leider nicht mehr erkennbar sind.<\/p>\n<p>Uns ist nicht bekannt, welche Abdeckung f\u00fcr die Kirche konzipiert wurde, ob mit Dachneigung oder Tonnengew\u00f6lbe. Forscher tendieren aufgrund der Mauerdicke des Raums (62\/63 cm) eher zur zweiten Option.<\/p>\n<p>Falla Castelfranchi (2005) weist darauf hin, dass Architektur und Dekoration in perfekter Symbiose sind: Von dieser Grundlage ausgehend, kann nicht von Mosaiken gesprochen werden, ohne das Monument zu ber\u00fccksichtigen und umgekehrt.[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8221;.vc_custom_1486745921616{padding-top: 0px !important;padding-bottom: 52px !important;}&#8221; el_id=&#8221;mosaici&#8221;][vc_column][vc_custom_heading text=&#8221;DIE MOSAIKE&#8221; font_container=&#8221;tag:h1|text_align:center&#8221; use_theme_fonts=&#8221;yes&#8221; sub_title=&#8221;Die Kirche von Casaranello&#8221; show_border=&#8221;1&#8243; border_align=&#8221;&#8221;][vc_row_inner][vc_column_inner css=&#8221;.vc_custom_1456885467877{margin-bottom: 40px !important;}&#8221;][vc_gallery type=&#8221;nivo&#8221; interval=&#8221;0&#8243; images=&#8221;3706,3666,3668&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;&#8221; css_animation=&#8221;fadeIn&#8221;][vc_empty_space height=&#8221;20px&#8221;][vc_column_text]<\/p>\n<h5>FR\u00dcHCHRISTLICHE ZEIT (5.-6. Jahrhundert)<\/h5>\n<p>Mosaike repr\u00e4sentieren eine strahlende Schicht, welche die Kuppel, die Tonnengew\u00f6lbe des Bemas und die Apsis bedecken. Sie z\u00e4hlen zusammen mit den Mosaiken des Baptisteriums in Canosa, des Geb\u00e4udekomplexes von San Giusto in Lucera sowie jene des Baptisteriums der Kathedrale in Siponto, zu den \u00e4ltesten Mosaiken der Region. (Falla Castelfranchi 2005). Bis heute sind <strong>sie das einzige Wandmosaik des sp\u00e4tantiken Kalabriens.<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Die Datierung des Mosaiks ist leider schwierig, es l\u00e4sst sich allerdings zusammen mit der Kirche ungef\u00e4hr in der Zeitspanne zwischen dem 5. und dem 6. Jahrhundert datieren. Falla Castelfranchi(2004; 2005) nach, war das ikonographische Programm urspr\u00fcnglich in zwei verschiedenen Registern ausgedr\u00fcckt: Ein nicht figuratives in der Kuppel und im Tonnengew\u00f6lbe des Bemas und ein figuratives in der Apsis, wo bedeutungsvollsten Bilder zu sehen sind. Diese Struktur ist mit anderen Mosaikdekorationen vergleichbar, wie beispielsweise mit dem severianischen Baptisterium in Neapel \u2013 Ende des 4. Jahrhunderts) und dem Mausoleum von Galla Placida in Ravenna (Mitte des 5. Jahrhunderts). Die Mosaiksteine sind aus verschiedenen Materialien, u.a. aus wei\u00dfem Marmor, aus Glas und aus Ziegelsteinen. Letztere wurden oft f\u00fcr die Realisierung von Gesichtern benutzt, dem f\u00fcr den Boden benutzten Modell folgend. Auch nach Trinchi Cecchelli (1974) weist der Gebrauch von Tonflies darauf hin, dass die Datierung doch zwischen dem 5.und dem 6. Jahrhundert liegen sollte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>DIE APSIS<\/h5>\n<div id=\"attachment_3305\" style=\"width: 380px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3305\" class=\"wp-image-3305 size-medium\" src=\"http:\/\/www.casaranello.it\/web\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/abside-370x300.jpg\" alt=\"Abside Chiesa di Casaranello\" width=\"370\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-3305\" class=\"wp-caption-text\">Die apsis<\/p><\/div>\n<p><strong>Im Hintergrund der Apsis <\/strong>ist immer noch eine Portion von rotem Nimbus auf einer hellblauen Fl\u00e4che: wahrscheinlich war dort eine Madonna mit Kind abgebildet. Diese Hypothese wurde eigentlich schon von Bartoccini im 1934 erhoben, da es weitere \u00e4hnliche F\u00e4lle in Apulien gibt, beispielsweise in Canosa (zwischen Ende 5. Jahrhundert und Anfang 6.) und in der Kathedrale in Trani, wo neben der Madonna mit Kind zwei Weisen stehen und ihre Geschenke anbieten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im <strong>Tonnengew\u00f6lbe des Bemas <\/strong>rufen die Reste des Mosaikbodens strahlende Farbnuancen ins Leben. Diese werden durch mehrfache Rahmen hervorgehoben, die sich in den beiden symmetrischen Kassetten \u00fcberschneiden, wo Tier- und Pflanzenformen dargestellt sind, und nicht immer direkt zu erkennen sind. TrinciCecchelli (1974) erkennt im linken Bild einen kleinen Zweig mit rosaroten Birnen, eine hellblaue Weintraube, zwei Enten auf einer goldenen Blume, einen hellgr\u00fcnen Fisch, ein sitzendes Kaninchen oder einen sitzenden Hasen, der mit den Z\u00e4hnen an den Trauben nagt, ein H\u00e4hnchen zwischen\u00a0 zwei Zweigen. In den weiteren Bildern sind keine Figurationen zu sehen. In der rechten Kassette, wenn man die Apsis vor sich hat, sind folgende Figurationen abgebildet: Drei grau-hellblaue<span style=\"text-decoration: line-through;\">n<\/span> Saubohnen, eine Artischocke, eine Henne, ein sitzendes Kaninchen, w\u00e4hrend es die Trauben frisst, ein Vogel \u2013 vielleicht ein Stieglitz \u2013 mit einem langen Schwanz zwischen zwei Zweigen, eine Weintraube und einen gebl\u00fcmten Zweig, wahrscheinlich ein Lorbeer. An dem Schlussstein ist das Motiv vom <em>opuspavonaceum<\/em>aus mit \u00fcbereinanderliegenden Farbsteinen wie an einem Pfau-Schwanz dargestellt (Pisan\u00f2 2003). Unten sind f\u00fcnf Dekorationsb\u00e4nder, die von verschiedenen Elementen bereichert sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>DIE KUPPEL<\/h5>\n<div id=\"attachment_3280\" style=\"width: 380px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3280\" class=\"wp-image-3280 size-medium\" src=\"http:\/\/www.casaranello.it\/web\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/cupola-casaranello-370x300.jpg\" alt=\"cupola-casaranello\" width=\"370\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-3280\" class=\"wp-caption-text\">Die Kuppel<\/p><\/div>\n<p><strong>Die Kuppel<\/strong> weist ein sternbedecktes Gew\u00f6lbe auf. In der Mitte schwimmt ein Kreuz aus goldenen Mosaiksteinen mit <em>Rinceaux, <\/em>die als Hintergrund die wei\u00dfen Pendentifs hat. Das Ganze ist von einem hellblauen Licht umgeben, das auch die vorherrschende Farbe ist. Es ist unbestritten, dass die Kuppeldekoration eine ausgesprochen symbolische so wie theologische Natur hat. Der Hintergrund, an dem das Kreuz abgebildet ist, ist sternbedeckt und von drei verschiedenen Blaunuancen umgeben. Er wird somit ein Symbol der Dreieinigkeit, wie im Baptisterium in Albenga und am Mosaik mit der Transfiguration am Sinai (550 ca.) zu sehen ist. Weiter unten findet man ein Ornament mit einem engen Band, das durch verschiedene Tintennuancen betont wird. Diese trennen den Himmel von den Pflanzenmotiven auf dem wei\u00dfen Hintergrund: Darauf sind Granat\u00e4pfel, rosarote Pfirsiche und Weintrauben und animierte Kreise zu sehen. An (auf?) drei der vier Pendentifs erscheint ein Efeublatt, am vierten hingegen ein Tiermuster, das Pisan\u00f2 (2003) mit einer Qualle identifiziert. Weiter unten ist ein Dekorationsrahmen, der ins Feston einm\u00fcndet und wiederholt die Dekoration der Tonnengew\u00f6lbe.<\/p>\n<p>Am meisten \u00e4hneln die Mosaike von Casarano jenen der sogenannten Rotonda di S. Giorgio und der Kirche von der Acherotipa: Beide befinden sich in Thessaloniki, die erste wird auf Anfang des 6. Jahrhunderts datiert, liegt, die andere hingegen auf Mitte des 5. Jahrhunderts. Der verbreitete Gebrauch von wei\u00dfen und azurblauen Mosaiksteinen l\u00e4sst diese Mosaike jenen im Baptisterium in Albenga, Ligurien, \u00e4hneln. Wir sollten aber auch die Mosaike der Edicola in Cimitile ber\u00fccksichtigen, wo sich Rinceaux mit Naturmustern auf einem goldenen Hintergrund entwickeln. Dieses Werk stammt ungef\u00e4hr aus dem 16. Jahrhundert.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8221;.vc_custom_1486746020154{padding-top: 0px !important;padding-bottom: 52px !important;}&#8221; el_id=&#8221;affreschi&#8221;][vc_column][vc_custom_heading text=&#8221;DIE FRESKEN&#8221; font_container=&#8221;tag:h1|text_align:center&#8221; use_theme_fonts=&#8221;yes&#8221; sub_title=&#8221;Die Kirche von Casaranello&#8221; show_border=&#8221;1&#8243; border_align=&#8221;&#8221;][vc_row_inner][vc_column_inner css=&#8221;.vc_custom_1456885467877{margin-bottom: 40px !important;}&#8221;][vc_gallery type=&#8221;nivo&#8221; interval=&#8221;0&#8243; images=&#8221;3672,3676,3673,3674,3670,3675,3671&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; onclick=&#8221;&#8221; css_animation=&#8221;fadeIn&#8221;][vc_empty_space height=&#8221;20px&#8221;][vc_column_text]<\/p>\n<h5>DIE MITTELBYZANTINISCHE ZEIT (10.-11. Jahrhundert)<\/h5>\n<div id=\"attachment_3307\" style=\"width: 380px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3307\" class=\"wp-image-3307 size-medium\" src=\"http:\/\/www.casaranello.it\/web\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/affreschi_medio_bizantini-370x300.jpg\" alt=\"affreschi medio bizantini Chiesa di Casaranello\" width=\"370\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-3307\" class=\"wp-caption-text\">Madonna mit Kind<\/p><\/div>\n<p>Der Vergleich mit einigen Fresken hat ergeben, dass der \u00e4lteste Dekorationszyklus Ende des 10. Jahrhunderts zur\u00fcckliegt: Die verglichenen Fresken sind zum Teil datiert \u2013 z.B. die in Carpignano Salentino stammen aus 959 und 1020 \u2013 was Jacob (1988) nach seinen pal\u00e4ographischen und textuellen Untersuchungen bei den restlichen Inschriften der 10.-11. Jahrhundert best\u00e4tigt hat.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Einige Inschriften sind auf dem Fresko am letzten Pilaster eingraviert, links vom Mittelschiff, wo eine <strong>Madonna mit Kind<\/strong> grundiert ist. Jacob (1988) behauptet, dass die Kirche in dieser Zeit schon der Jungfrau gewidmet war. Der Grund daf\u00fcr ist eine Inschrift an der rechten Seite, die uns \u00fcber die Weihe der Theotokos-Kirche in Anwesenheit eines Bischofs aus Gallipoli berichtet. Das Fresko ist sehr hieratisch und stellt durch Mangel an Platz und Zeit sowie durch die Segnung des Kinds nach griechischer Art, eine der gr\u00f6\u00dften Werke der byzantinischen Malerei dar. Die beiden Protagonisten stehen in einer Reihe, die Jungfrau zeigt dabei das Kind wie in einem Reliquiar, als ob es kein Gewicht h\u00e4tte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Auf dem Fresko am Frontalpilaster, also dem letzten rechts, ist die heilige Barbara zu sehen, wie uns die exegetische Inschrift erinnert. Die heilige Barbara geh\u00f6rt zu demselben Dekorationszyklus, jedoch ist dieses Fresko einem anderen K\u00fcnstler zuzuschreiben. Sie tr\u00e4gt, wie \u00fcblich, ein pr\u00e4chtiges byzantinisches Gewand mit strahlenden halbmondf\u00f6rmigen Ohrringen der byzantinischen Art. Ihr Gesicht besteht aus sanften Pinselstrichen und geschickt erzielten Lichteffekten, die ihre Z\u00fcge anmerken (Falla 2004).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zu demselben Dekorationszyklus sollte auch das <strong>Diptychon der Apsis<\/strong> an der linken Seite geh\u00f6ren, das k\u00fcrzlich identifiziert wurde. Es sind zwei Heiligenfiguren welche von Votivtafeln auf Griechisch begleitet werden, welche die Auftraggeber Giorgio und Demetrio machen lie\u00dfen. Der Heilige auf der linken Seite ist ein Bischof, wahrscheinlich der heilige Nikolaus. F\u00fcr den Heiligen daneben sollte der Vergleich, so Falla Castelfranchi (2004), auch die sch\u00f6ne, kopflose Figur des M\u00e4rtyrers an der rechten Wand der Kirche von S. Pietro in Giuliano di Lecce ber\u00fccksichtigt werden. Es k\u00f6nnte sich aufgrund der restlichen Buchstaben der exegetischen Inschrift um San Demetrio handeln. Unter dieser malerischen Schicht ist vielleicht ein noch \u00e4lterer Zyklus sichtbar, wahrscheinlich des vorherigen Jahrhunderts.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Derselben Zeit geh\u00f6ren auch die malerischen Spuren auf den beiden Pilastern an, die auf das Mitteschiff schauen. Der Heilige, der links steht, sollte <strong>Michele<\/strong> sein und ist als <em>archistrategos<\/em> abgebildet, w\u00e4hrend er die Standarte h\u00e4lt und das <em>loros<\/em> tr\u00e4gt. Frontal sind wenige und verschwommene Spuren zu sehen, wahrscheinlich ist es der <strong>heilige Gabriel<\/strong>. Links an der Counterfa\u00e7ade steht eine Heilige mit einem Brot, wahrscheinlich <strong>Heilige Parasceve, <\/strong>so l\u00e4sst uns der Vergleich mit anderen byzantinischen Malereien denken (Sabato 2011).<\/p>\n<p>Es ist nicht bekannt, ob ein christologischer Zyklus an den W\u00e4nden des Schiffs in dieser Zeit schon abgebildet war. Diese Hypothese ist nicht unbegr\u00fcndet, wenn man in Betracht zieht, dass die vorherige Schicht nach der letzten Restaurierung ans Licht kam (Falla Castelfranchi 2004).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>SP\u00c4TMITTELALTER (12.-13. und 14. Jahrhundert)<\/h5>\n<p>Die kontinuierlichen Erneuerung der malerischen Dekoration, die manchmal mit wenigen Jahren Abstand dazwischen durchgef\u00fchrt und jeweils den neuesten stilistischen so wie ikonographischen Tendenzen angepasst wurden, betonen die Rolle der Kirche wie eine Art Paradigma, und gleichzeitig eine Anthologie der mittelalterlichen Malerei in Terra d\u00b4Otranto.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Mitte der 12. Jahrhundert fand eine weitere Dekorationskampagne statt, die die W\u00e4nde des Mittelschiffs betraf, und w\u00e4hrend der einige christologischen Abbildungen als Hintergrund geschaffen wurden. Auff\u00e4llig ist, dass die Sequenz der restlichen vier Szenen nicht von rechts nach links geht, da die ersten Szenen an der linken Wand des Mittelschiffs sind, entgegen dem Uhrzeigersinn, und an der rechten Wand weitergehen. Die in Frage kommenden Bilder sind <strong>Die Kreuzigung<\/strong> und <strong>Judas Kuss<\/strong> links, und rechts <strong>Die gottesf\u00fcrchtigen Frauen am Grabmal, <\/strong>erste und wenig lesbare Szene. Dann folgt eine monumentale und spektakul\u00e4re <strong>Anastasis <\/strong>mit den undeutlichen Figuren von Salomon und David rechts<strong>, <\/strong>unter eine Art Zelt, und den Stammv\u00e4tern links (Falla Castelfranchi 1991). Die leeren Stellen und die Dimension der restlichen Szenen lassen annehmen, dass der Zyklus aus zw\u00f6lf Szenen bestand, mit anderen Worten ein klassischer Zyklus des<em> dodekaorton.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach den letzten Restaurationen hat sich ergeben, dass \u00fcber den christologischen Zyklus der bekannte sp\u00e4t-hohenstaufische gesetzt wurde, der durch Bilder das Martyrium <strong>der heiligen Katharina Sankt Caterina und Margherita<\/strong> erz\u00e4hlt. Die beiden wurden zu jener Zeit tats\u00e4chlich besonders verehrt. Da sie eine lebendige ausdrucksvolle Ader aufweisen, die typisch f\u00fcr solche Erz\u00e4hlungszyklen ist, werden sie der sp\u00e4t-hohestaufischen Zeit zugeschrieben: Nach einer stilistischen Analyse datierte Leone de Castris (1986) diese in die Jahre 1250-1260. Es kann sein, dass w\u00e4hrend der Freskomaler die Geschichten dieser Sankt malte, ein zweiter K\u00fcnstler eingesetzt wurde. Er war f\u00fcr die Dekoration der Apsis zust\u00e4ndig, indem er eine dritte Schicht auf die zwei Figuren der byzantinischen Heiligen an der linken Seite malte. Diese dritte Schicht ist ein Paneel, das eine Deisis darstellt und heute an der Wand des Seitenschiffs rechts h\u00e4ngt (Falla Castelfranchi 2004).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_3684\" style=\"width: 380px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3684\" class=\"wp-image-3684 size-medium\" src=\"http:\/\/www.casaranello.it\/web\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/affreschi_basso_medievali-370x300.jpg\" alt=\"affreschi bassomedievali casarano\" width=\"370\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-3684\" class=\"wp-caption-text\">Papst Urban V<\/p><\/div>\n<p>Von einem ikonographischen Gesichtspunkt stellt dieses Bild eine Variet\u00e4t von typischen <strong>Deisis<\/strong> dar: <strong>Battista<\/strong> wird durch einen j\u00fcngeren und bartlosen Heiligen ersetzt, wahrscheinlich Giovanni Evangelista; Jesus Christus sitzt auf einem Thron anstatt zu stehen; die Pr\u00e4senz einer vierten Figur, einem Heiligen mit einem Kreuz in der Hand, bringt den typischen dreifachen <em>ductus<\/em> der Komposition aus dem Gleichgewicht. Sie war h\u00f6chstwahrscheinlich in dieser Kirche besonders verehrt. Die Datierung von diesem Paneel liegt in der zweiten H\u00e4lfte der 13. Jahrhundert und sie wird au\u00dferdem durch Vergleiche zwischen dem Kopf von Christus und seinem Gesicht in der <em>Anastasis<\/em>vom 1259<em>,<\/em> in der Kirche von Bojana, neben Sofia, Bulgarien, best\u00e4tigt. Trotzdem scheint der Stil der beiden Bilder etwas unterschiedlich zu sein: Pittoresk in Bojana, eher simpel und abgeflacht in Casaranello (Franca Castelfranchi 1991).<\/p>\n<p>Am Seitenschiff rechts, neben dem Zugang zur Sakristei, steht das Paneel der <strong>Madonna mit Kind<\/strong>, das fr\u00fcher auf dem Hochalter stand. Das geh\u00f6rt, so Prandi (1961), der apulischen Ikonen byzantinischer Art, die nicht vor dem sp\u00e4ten 300 zur\u00fcckliegen. Die Neubemalungen l\u00e4sst allerdings das Werk nicht leicht datieren. Die Jungfrau gibt dem Kind eine Blume: Dabei sind die Augen der Protagonistin auff\u00e4llig, melancholisch und traurig. Unten rechts betet der Auftraggeber.<\/p>\n<p>Das Fresko von <strong>Urban V. <\/strong>bedeckte fr\u00fcher das von Sankt Barbara und es h\u00e4ngt heute am rechten Seitenschiff. Der Papst sitzt auf dem Thron, wie der Chormantel auch zeigt: Er ist an den Handgelenken hochgezogen, f\u00e4llt dann seitlich und steigt endlich schroff bis zu den Knien. Vom Thron sieht man ausschlie\u00dflich den Baldachin mit dem Giebel, der einen Spitzbogen und geflochtenen kleinen Bogen sp\u00e4tgotischer Art aufweist. Zwischen den oberen Teil des Bogens und den Schr\u00e4gen des Giebels wollte der Maler ein Himmelmuster darstellen. (Prandi 1961) Die Identit\u00e4t des Heiligen wird durch die Presenz der K\u00f6pfer von den heiligen Pietro und Paolo auf einem Tablett best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h5>NACH DER MITTELALTERLICHEN ZEIT (16.-17. Jahrhundert)<\/h5>\n<div id=\"attachment_3685\" style=\"width: 380px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-3685\" class=\"wp-image-3685 size-medium\" src=\"http:\/\/www.casaranello.it\/web\/wp-content\/uploads\/2015\/12\/affreschi-postmedievali-370x300.jpg\" alt=\"affreschi postmedievali Casaranello\" width=\"370\" height=\"300\" \/><p id=\"caption-attachment-3685\" class=\"wp-caption-text\">Heiliger Antonio Abate<\/p><\/div>\n<p>W\u00e4hrend der 16. Jahrhundert wird die Kirche mit neunen Gem\u00e4lden bereichert. Das Fresko vom <strong>heiligen Bernardino da Siena <\/strong>stand fr\u00fcher im inneren Teil des ersten Bogens rechts, heute befindet es sich als H\u00e4ngepaneel an der Counterfa\u00e7ade. Es ist bezeugt, dass der franziskanische heilige 1433 in Nard\u00f2 war. Er ist mit einem B\u00fcstebild dargestellt, in der typischen Physiognomik, w\u00e4hrend er das Trigramm h\u00e4lt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In der Kirche gibt es auch einen weiteren Diptychon, der heute am rechten Seitenschiff ist und 1538 datiert wurde. Es handelt sich um die <strong>heiligen Eligio und Antonio Abate, <\/strong>die mit der typischen Ikonographie abgebildet sind: Der erste tr\u00e4gt bisch\u00f6fliche Kleider, Schmiedewerkzeuge und steht neben zu beschlagenen Tieren. Der zweite tr\u00e4gt hingegen M\u00f6nchskleider und st\u00fctzt sich auf einen T-Stock und ist mit einem kleinen Schweinchen abgebildet. Zum selben Dekorationszyklus geh\u00f6rt auch das Fragment vom franziskanischen Sankt Antonio oder Sankt Francesco, der an der Counterfa\u00e7ade steht.<\/p>\n<p>Ein weiteres rohes Gem\u00e4lde vom 1643 ist am linken Seitenschiff zu sehen: Es stellt eine <strong>Madonna mit Kind <\/strong>dar und wurde zweifellos von einer volkst\u00fcmlichen Hand realisiert; jedoch erinnert es an das <em>Galaktotrophousa<\/em> Modell.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column_inner][\/vc_row_inner][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css=&#8221;.vc_custom_1486389369536{padding-top: 0px !important;padding-bottom: 52px !important;}&#8221;][vc_column][vc_empty_space height=&#8221;20px&#8221;][vc_column_text]<strong>Texte von:<\/strong><br \/>\nAss.Culturale ArcheoCasarano &#8220;Origini e futuro&#8221;<\/p>\n<p><strong>Fotos von:<\/strong><br \/>\nMarco Santi Amantini<\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><br \/>\n-Bartoccini 1934, \u201cCasaranello e i suoi mosaici\u201d, in <em>Felix Ravenna<\/em>, n. s., fasc. 3, 45, pp. 157-185<br \/>\n-Bovini 1964, \u201cI mosaici di Santa Maria della Croce di Casaranello\u201d, in <em>Corsi di cultura sull\u2019arte ravennate e bizantina<\/em>, XI, pp. 35-42<br \/>\n-Bucci Morichi 1988, \u201cCasaranello (Le), Chiesa di Santa Maria della Croce\u201d in <em>Restauri in Puglia 1971-1983<\/em>, II, Fasano, pp. 402-407<br \/>\n-De Gruneisen 1906, \u201cStudi sulle pitture medievali romane\u201d, <em>in Archivio della R. Societ\u00e0 Romana di storia patria<\/em>, XXXIX, 1906, pp. 518-521<br \/>\n-Falla 1991, \u201cLa pittura bizantina nell\u2019et\u00e0 sveva e angioina. Prima parte (XIII secolo)\u201d, in <em>Pittura monumentale bizantina in Puglia<\/em>, pp. 144 e ss.<br \/>\n-Falla Castelfranchi 2004, \u201cLa chiesa di Santa Maria della Croce a Casaranello\u201d, in <em>Puglia Preromanica<\/em>, Jaka book, Milano, pp. 161-175<br \/>\n-Falla Castelfranchi 2005, \u201cI mosaici della chiesa di Santa Maria della Croce a Casaranello rivisitati\u201d, <em>in Atti del X colloquio dell\u2019associazione italiana per lo studio e conservazione del mosaico<\/em>, Scripta manent, Tivoli, pp. 13-24<br \/>\n-Haseloff 1907, \u201cI mosaici di Casaranello\u201d, in <em>Bullettino d\u2019arte<\/em>, Bestetti e Tuminelli, Roma, n\u00b0 12 dicembre 1907, pp. 22-27<br \/>\n-Jacob 1988, \u201cLa consecration de Santa Maria della Croce \u00e0 Casaranello et l\u2019ancien dioc\u00e8se de Gallipoli\u201d, in <em>Rivista di studi bizantini e neoellenici n\u00b0 XXV<\/em>, La Sapienza, Roma, pp. 147-163<br \/>\n-Leone De Castris 1986, <em>Pittura del Duecento e del Trecento a Napoli e nel Meridione<\/em>, a cura di Castelnuovo, Electa, Milano<br \/>\n-Prandi 1961, \u201cPitture inedite di Casaranello\u201d, in <em>RIASA <\/em>1961, pp. 227-292; ripubblicato in <em>Paesi e figure del vecchio Salento I<\/em>, pp. 273-327, 1980 , tipografia Polisud-Barra, Napoli<br \/>\n-Pisan\u00f2 2003, <em>Chiesa S. Maria della Croce \u2013 Casarano<\/em>, Stampa Agam, Cuneo, allegato a Famiglia Cristiana<br \/>\n-Sabato 2011, \u201cLa decorazione pittorica\u201d in <em>Nociglia. Chiesa Santa Maria de Itri<\/em>, a cura di Sergio Ortese, Lupo editore, Copertino, pp. 17-48<br \/>\n-Trinci Cecchelli 1974, \u201cI mosaici di Santa Maria della Croce a Casaranello\u201d in <em>Vetera Christianorum II<\/em>, pp. 167-186<br \/>\n-Wilpert 1917, <em>Die romischen mosaiken und malereien der kirchlichen bauten vom IV bis XIII. <\/em><em>Jahrhundert, Friburgo<\/em>, III, p. 18, TAV. 108[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row css=&#8221;.vc_custom_1456885524375{padding-top: 100px !important;padding-bottom: 52px !important;}&#8221;][vc_column][vc_custom_heading text=&#8221;SANTA MARIA DELLA CROCE&#8221; font_container=&#8221;tag:h1|text_align:center&#8221; use_theme_fonts=&#8221;yes&#8221; sub_title=&#8221;Sakrale Kunst, Geschichte und Kultur in einem der \u00e4ltesten Monumente Apuliens&#8221; show_border=&#8221;1&#8243; border_align=&#8221;&#8221;][vc_row_inner][vc_column_inner css=&#8221;.vc_custom_1456885467877{margin-bottom: 40px !important;}&#8221;][vc_single_image image=&#8221;3657&#8243; img_size=&#8221;full&#8221; css_animation=&#8221;fadeIn&#8221; cover_img=&#8221;&#8221; padding_left_responsive_15=&#8221;&#8221; padding_right_responsive_15=&#8221;&#8221;][vc_empty_space height=&#8221;20px&#8221;][vc_column_text]Die Kirche Santa Maria della Croce &#8211; auch als Chiesa von \u201eCasaranello\u201c bekannt &#8211; stellt eines der \u00e4ltesten Monumente Apuliens dar und ist wegen seiner wunderbaren Mosaike bekannt. Sie stellt \u00fcberdies einen Bezugspunkt f\u00fcr die Erforschung von Mosaiken in den fr\u00fchchristlichen Kirchen dar und weist verschiedene \u00c4hnlichkeiten mit Griechenland (Thessaloniki) und dem byzantinischen Italien (Ravenna, Rom, Albenga) auf. Die Kirche von \u201eCasaranello\u201c ist nicht nur f\u00fcr<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-3970","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.casaranello.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3970","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.casaranello.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.casaranello.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.casaranello.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.casaranello.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3970"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/www.casaranello.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3970\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4036,"href":"https:\/\/www.casaranello.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/3970\/revisions\/4036"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.casaranello.it\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3970"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}